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Foundation QH

Foundation Quarter Horses

 

Warum Foundationpferde?

Weil diese alten Linien das Quarter Horse schlichtweg charakterisieren. Der ehrliche Charakter, hervorragendes Interieur (sie sind klar im Kopf), das solide Fundament, diese starke Bemuskelung und vieles mehr, zeichnen es aus und machen es zum Allround-Pferd, das dem Freizeitreiter, als auch dem Reiner, Cutter und allen anderen Freude macht.

Foundation Quarter Horses sind Blutlinien aus den Anfangsjahren der AQHA. Das Foundation Quarter Horse Registry definiert die Foundation Blutlinien folgendermaßen: Kein registriertes Vollblut darf im Pedigree näher als in der vierten Generation sein, d. h. höchstens Urgroßmutter oder Urgroßvater dürfen Vollblüter sein. Alle Pferde mit der Registriernummer 1 bis 27.000 werden als Foundation-Blut anerkannt. Jedes Quarter Horse muss mindestens 80% aus Foundation-Blutlinien abstammen, wobei nicht weniger als 80% der vierten Generation auf das Foundation-Blut zurückgehen darf.

Der Verband will damit sicherstellen, dass ein Quarter Horse im Typ als solches erkannt werden kann und nicht nur über das Papier als solches zu identifizieren ist.

Denn auch beim Quarter Horse entstehen im Zuge von Wettkämpfen und - natürlich aus finanziellen Gedanken - Linien, die vom eigentlichen Zuchtziel (dem temperamentvollen, aber nervenstarken Allrounder) abweichen. Das sind z. B. Hochspezialisierte Sport-Typen, sowie Selektionen nach Farben (Farbzuchten), oder ausschließlich auf Exterieur gezogene Show-Pferde.

Permanente Leistungssteigerungen mussten oft mit einem Verlust an Ruhe und Gelassenheit beim Pferd erkauft werden, bis man feststellte, dass der Knochenbau des jeweiligen Pferdetypen sehr häufig nicht mehr zu dieser Beanspruchung passte. Somit suchen heute immer mehr Reiter nach dem alten, soliden Schlag des Quarter Horses.

Das Foundation Quarter Horse soll die Linie, die das Quarter Horse berühmt gemacht hat, erhalten und repräsentieren: jenes Pferd, das willig mitarbeitet und als ausgeglichener Freizeitpartner unschlagbar ist, jedoch auch den höchsten Ansprüchen genügt. Pferde, mit denen man Rinder treibt und über die Prärie galoppiert, ohne dass sie nervös werden oder sich erschrecken, wenn der Reiter anschließend absteigt um einen Zaun zu reparieren.

Foundation Quarter Horses sind robuster als der moderne Typ. Mit ihrer stämmigen Figur und den harten, festen Beinen können sie gut trainiert, problemlos ein hohes Pferdealter erreichen.

Beschreibung des Foundation Quarter Horses

Das Foundation Quarter Horse ist leicht zu erkennen, durch seinen Körper und sein einzigartiges Gebäude. Es ist ein Pferd, dessen Vielseitigkeit und Athletik in keiner anderen Zucht zu finden ist.

Klein gebaut, wird meistens nicht größer als 1,52 m, aber aufgrund seiner Gebäudes wiegt es oft mehr als 550 KG. Die Muskeln schmücken nahezu jeden Teil seiner Körpers.

Da ist das kleine wache Ohr, das große ehrliche aufgeweckte Auge, welches seine große Intelligenz und Freundlichkeit zeigt, ausgeprägte Ganaschen, einen Hals passend zum Körper, schräg in die Schulter laufend, mit einem deutlichen Widerrist.

Ein kurzer Rücken mit starken Lenden, tiefer Rumpf mit langer Unterlinie, guten weiten Rippen mit großer Gurtentiefe.

Der Raum zwischen den Vorderbeinen ist weit genug um einer breiten, sehr gut entwickelten Brust Platz zu geben. Während die Vorderarme, der Gaskin und der Hintern die Muskeln zeigen, die das Foundation Quarter Horse von allen anderen Rassen unterscheidet.

Von hinten gesehen sind die kraftvollen Knie breiter als die Kruppe.

Die Knochen des Foundation Quarter Horses sind gut gebaut und kräftig. Sein robuster Körper ist nötig, um seine Masse zu tragen, die seine Stärke darstellt. Die Röhren sind kurz und flach auf starken Fesseln.